Rosmarin

Bei den Römern gehörte der Rosmarin in jeden Brautstrauss und durfte auch in den heimischen Gärten nicht fehlen. Seine Wirkungsweise ist vielseitig. Da er als konzentrationsfördernd gilt, trugen Studierende in der Antike Rosmarinkränze auf ihren Häuptern.

Interessant ist, dass sich die Wirkung je nach Anwendung unterscheidet. Rosmarin wirkt bei äusserlichen Anwendungen (Aromatherapie) gegen Nervosität, Migräne und hilft bei Depressionen. Zudem hält er im Sommer die Mücken fern. Denn der intensive Duft des Rosmarins mögen Mücken überhaupt nicht.

Dank seiner antiseptischen Wirkung wirkt er als Badezugabe Entzündungen entgegen und unterstützt die Wundheilung.

Als Gewürz hat er den Vorteil, dass er gegen Blähungen wirkt und die Verdauung anregt.

Rosmarin sollte man allerdings eher sparsam verwenden. Er eignet sich besonders gut zu Kartoffelgerichten, Ofengemüse, Pizza, Salate, Käseplatten, Grillgerichten, Marinaden, Teigwaren.

Gewürzkräuter die gut zu Rosmarin passen sind: Thymian, Salbei, Majoran und Estragon.